Drachen-Wiki 1. Epoche Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden die ersten Trollart- Schulterdrachen entdeckt. Das rechts abgebildete Exemplare Draco umerus proceritas medius stammt noch aus dieser Zeit. Gelegentlich werden sie auch heute noch, meist auf Wunsch von Ahnenforschern oder Nostalgikern, reproduziert. Unter Experten wird diese frühe Spezies als Schulterdrache L bezeichnet. Sollte der Wunsch bestehen, ebenfalls in den Besitz eines dieser frühen Exemplare zu gelangen, so ist es möglich einen "schriftlichen Antrag" zu stellen. Jedoch ist mit einer gewissen Wartezeit zu rechnen. Schulterdrachen sitzen, wie der Name schon vermuten lässt, gerne auf der Schulter ihres auserwählten Begleiters. Doch sie fühlen sich auch an anderen gemütlichen Plätzen wie dem Sofa, dem Auto oder PC wohl. Oft findet man sie auch auf freier Wildbahn. Besonders Mittelaltermärkte, Fantasy- Events, Gothic-Festivals und LARP-Veranstaltungen zählen zu ihren bevorzugten Revieren. Hartgesottene Exemplare wurden auch schon mal auf Metal-Konzerten gesichtet. Vor rund 50 Jahren galten Schulterdrachen als nahezu ausgestorben und zählten lange zu den bedrohten Arten. Mittlerweile hat sich die Population erfreulicher- weise, auch aufgrund des unermüdlichen Einsatzes engagierter "Naturschützer", wieder sehr gut erholt. SCHULTERDRACHEN-WIKI Verbreitung Schulterdrachen Draco umerus magnus maximus geb. 06.04.2011 Draco umerus proceritus medius geb. 1997 2. Epoche       Die nächste Generation legte aufgrund guter Umweltbedingungen und reichlichem Nahrungsangebot an Größe zu. Um die Flugfähigkeit zu erhalten wurden auch die Flügel deutlich größer und passten sich in ihrer Form den Gegebenheiten an. Wie bei Drachen oftmals beobachtet, bildete sich eine dreieckige Schwanzspitze heraus. Auch in der Farbvielfalt spiegelte sich ihre schon recht große Verbreitung wieder, wenn auch manche Färbungen aus bislang unbekannten Gründen, wieder ausstarben. Unter Experten wird diese Spezies als Schulterdrache XL bezeichnet. Auch diese Drachenart wird auf "schriftlichen Antrag" hin noch reproduziert, doch auch hier ist die Nachzucht recht aufwändig. Draco umerus magnus geb. 1998 3. Epoche Nur wenige Jahre später folgte ein neuerlicher Entwicklungsschub, ja geradezu ein Quantensprung in der Evolutionsgeschichte der Schulterdrachen. Noch einmal legte er aufgrund der guten Lebensbedingungen an Größe und Ge- wicht zu und     zeigte partiell die drachentypische Echsenhaut     entwickelte teilweise lichtreflektierende Spots     bildete Hörner aus     die Füße passten sich den gestiegenen Anforderungen an     in kalten Gegenden entwickelte er einen Fellkamm     in wärmeren Gefilden einen Zackenkamm Diese Spezies, unter Experten Schulterdrache XXL genannt, dehnt seinen Lebens- raum noch immer rasant aus und es heißt, er sei mittlerweile sogar schon in Ge- biete vorgedrungen in denen die Existenz von Drachen auch heute noch, im 21. Jahrhundert! bezweifelt wird. Aber selbst dort habe er Anhänger gefunden, welche allerdings wegen teilweise ungünstiger Lebensumstände ihre Drachenleiden- schaft geheimhalten müssen. Man hört sogar von Verfolgung und Missachtung (neudeutsch “mobbing” genannt). Aus gegebenem Anlass sei an dieser Stelle erwähnt, dass ein kleines Grüppchen unerschrockener Enthusiasten sich aufgemacht hat derartiger Engstirnigkeit den Kampf anzusagen. Weitere Einzelheiten folgen, bleibt online! Draco umerus magnus maximus, editio specialis geb. April 2009 4. Epoche In Lebensräumen fast ohne natürliche Feinde und mit üppigem Nahrungsan- gebot sind der Artenvielfalt kaum Grenzen gesetzt. Daher wundert es nicht, dass auch kleinere Arten sich wieder vermehrten. So geschehen zu Beginn des von den Menschen so bezeichneten 3. Jahrtausends. Der unter Kennern als Schulterdrache L2 bekannte jüngste Spross der Drachen- familie ist bislang der kleinste seiner Art. Dennoch hat er es innerhalb kürzester Zeit geschafft seine Verbreitung auf fast das gleiche Maß auszudehnen wie seine großen Artgenossen. Außerdem soll er, obwohl wissenschaftlich noch nicht ganz erwiesen, der zutrau- lichste von allen Schulterdrachen sein. Draco umerus pusillus geb. Sommer 2010 Eine evolutionswissenschaftlich noch wenig erforschte Art ist der sogenannte Schulterdrache S. Auch wenn er sich sowohl vom Körperbau als auch optisch von seinen Artgenossen deutlich abhebt, so gehört er unbedingt zur Familie der Schulterdrachen. Der ein oder andere "Drachen-Experte" hat schon einmal angemerkt, dass insbe- sondere die Flügelform auf ein frühes Entwicklungsstadium hindeuten könnte. Jedoch wird in manch anderen Kreisen die Ansicht vertreten, dass es sich hierbei um eine gewollte Spezialisierung handelt. Sind die Flügel doch hervorragend geeignet, sich freundschaftlich oder gar liebevoll um den Hals des von ihm erwählten Begleiters zu legen. Draco umerus perpusillus geb. 1995 Drachenmagie Drachenmagie zählt wohl zu den am sagenumwobensten aber auch am wenigsten seriös erforschten  Bereichen auf dem Gebiet der Drachenforschung. Es soll an dieser Stelle auch nicht auf alle Gerüchte und Behauptungen eingegangen werden, insbesondere nicht, wenn sie jeglicher wissenschaftlicher Grundlage ent- behren. So viel sei jedoch gesagt: 1. Telepathie Nachgewiesenermaßen konnte beobachtet werden, dass insbesondere der Schulter- drache die Fähigkeit besitzt eine von ihm erwählte Person auf telepathischem Wege zu rufen. Gelegentlich wurde sogar beobachtet, dass dabei große räumliche oder zeitliche Distanzen überwunden wurden. Auch waren nur wenige gerufene Personen in der Lage sich diesem Ruf dauerhaft zu widersetzen. 2. Feuerspucken Ein weiteres oft angesprochenes Phänomen ist das sogenannte Feuerspucken. Drachen sind bislang die einzigen Lebewesen dieser Welt denen diese Fähigkeit nachgesagt wird. Derzeit ist zwar kein lebender Forscher bekannt, der für sich in Anspruch nehmen könnte, dieses Phänomen leibhaftig gesehen zu haben oder gar wissenschaftlich belegen zu können. Dennoch gilt diese Fähigkeit so ziemlich bei allen Drachenarten gemeinhin als unumstritten. Dennoch, für die Sicherheitsfanatiker unter uns: bei artgerechter Haltung, liebevoller und bei Drachen ganz wichtig: respektvoller Behandlung, sind bislang keinerlei Brandschäden bekannt geworden. 3. Drei Wünsche frei? Es wird berichtet, dass jeder Drache einen bekannten, sogenannten Rufnamen und einen geheimen Namen hat. Weiß man den geheimen Namen, darf man dem Drachen drei Fragen stellen, die dieser wahrheitsgemäß beantworten muß. Hier sei Vorsicht angeraten, Drachen sind mächtige Wesen und nicht unbedingt begeistert, wenn jemand Macht über sie hat, daher sei es gut überlegt welche Fragen man stellt. 4. Zukunftsvisionen und Zauberei Drachen gelten gemeinhin als intelligent und scharfsinnig, bisweilen sogar etwas hinterlistig. Auch ihr ausgeprägter Humor ist nicht jedermann zugänglich. Die Frage ist jedoch wie und vor allem wozu sie diese Fähigkeiten einsetzen. Auch Katzen sagt man nach, dass sie sich “ihren Menschen” aussuchen, für Drachen gilt diese Vorgehensweise noch in viel höherem Maße. Die Ehre von einem Drachen als menschlicher Begleiter erwählt zu werden bringt diesem viele Vorteile. Sofern er sich als würdig erweist, wird der Drache seine Kräfte im Sinne seines menschlichen Gefährten einsetzen und ihm Glück bringen. In gut eingespielten Drache- Menschbeziehungen konnte beobachtet werden, dass einige herausragende Dracheneigenschaften, wie große Weitsicht, sehr gute Beob- achtungsgabe, Charakterstärke und Selbstbewußtsein sich im Laufe der Zeit auf den Menschen übertrugen und ihn insgesamt stärkten. Manch einfältiger Zeitgenosse wird dies vielleicht als faulen Zauber abtun und auch Weitsicht nicht als Zukunftsvision interpretieren. Jedoch sei an dieser Stelle die Anmerkung erlaubt, dass Glück eine sehr individuelle Sache ist, mit weitreichenden Auswirkungen. Es konnte bislang wissenschaftlich betrachtet weder “katalogisiert” noch auf irgendeiner “Skala” sinnvoll gemessen werden. Unbestritten ist jedoch die Tatsache, dass sich Glück positiv auf das menschliche Leben auswirkt. Artgerechte Haltung? In Bezug auf Drachen von artgerechter Haltung zu sprechen dürfte wohl mit Recht als am Thema vorbei geredet bezeichnet werden. Wie bereits erwähnt, kann man wohl eher davon ausgehen, dass sich ein Drache aus freien Stücken heraus einem Menschen anschliesst. Sollte dieser Mensch nun auf die aberwitzige Idee kommen den Drachen in einen Schrank, eine dunkle Kiste oder gar Schlimmeres sperren zu wollen, wird er sich langfristig wohl eher Gedanken um seinen eigenen Lebensraum machen müssen. Andererseits brauchen manche Arten auch lange Ruhephasen und ziehen sich von sich aus einige Zeit an stille Orte zurück. Wie auch immer, in keinem Fall sollte man jemals vergessen, dass Drachen an sich schon fast ein Symbol der Freiheit darstellen und ein Leben in Gefangenschaft mit ihrem Selbstbild niemals vereinbar sein wird. Respektvoller Umgang sei daher dringend angeraten, alles andere wird sich finden. Draco umerus niger geb. 2010 Draco umerus magnus maximus rubens geb. 2009 Draco umerus magnus maximus pulleiaceus geb. 2009 Draco umerus magnus maximus viridus geb. 2009 Diese Dokumentation wird ständig erweitert und ausgebaut. Sie stellt die ob- und subjektiven Beobachtungen und Kenntnisse von TROLLART dar und erhebt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch besteht einklagbarer Wahrheitsgehalt, sondern soll lediglich dem besseren Verständnis dienen. Stand: Februar 2012